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Keltisch-Druidisches Erbe e.V.

Labyrinthbau in Todtmoos

 

Der Verein Keltisch-Druidisches Erbe hat in Zusammenarbeit mit der 

Gemeinde Todtmoos ein Labyrinth im Neuen Kurpark gebaut.

Dazu hatte die Bürgermeisterin Frau Fuchs ein internationales Workcamp eingeladen. Insgesamt haben 10 junge Leute (zwischen 20 und 30 Jahren) aus Spanien, Italien, Japan, Russland und Deutschland zwischen dem 15. und 17. August 2016 unter der Leitung von Christiane Hammer und Sandra Neuhold Hand angelegt und 

das Labyrinth Stein für Stein entstehen lassen.

Begrüßung im 

MatriGarten

                  Zunächst war die gesamte Gruppe Gast im 

MatriGarten in Rütte. Sie erhielt Informationen über 

das Labyrinth, seine Geschichte, Wirkung und wie ein Labyrinth genutzt werden kann. Und natürlich sollten die zukünftigen Labyrinthbauer ein originales SteinLabyrinth sehen und es selbst beim Durchgehen erleben.  Durch das Zuhören hungrig geworden, genossen die internationalen Workcampteilnehmer mit gutem Appetit einen kleinen Imbiss mit Bortsch 

(kalte Rote Beete Suppe), heimischem leckerem Schwarzwaldschinken und Käse. 

Insbesondere die beiden Gäste aus Japan zeigten sich erstaunt über manche Rituale, die im 

MatriHaus alltäglich sind und die sie in ähnlicher Form in ihrem Heimatland praktizieren. 

Gerade im Austausch mit anderen Nationalitäten und deren Religion kommen oft 

unerwartete Gemeinsamkeiten ans Tageslicht und dadurch 

gegenseitiges, verbindendes Interesse und Verständnis.

Labyrinthbau

Als erstes mussten die Steine gesammelt werden. In Bad Säckingen durften wir 

aus großen Steinhaufen die für das Labyrinth passende Größe heraussuchen. 

Der Golfclub hatte diese Steine aus dem benachbarten Feld maschinell zusammengetragen - für uns eine enorme Arbeitserleicherung. Aber wir bekamen noch mehr Unterstützung. Ein Bagger half uns beim Aufladen auf den Todtmooser LKW. Bei der großen Hitze, die an diesem Tag herrschte, hatten wir so nach ca. 3,5 Stunden intensiver Arbeit die benötigten 900 Steine auf dem LKW. 

Am dritten Tag begann der Bau des Labyrinths. Noch einmal wurden die Steine vor Ort der Größe nach sortiert. Der Grundriss des Labyrinths wurde zunächst mit Holzstöckchen vorgelegt, bevor dann endlich die Steine ihrem Platz einnehmen konnten. Nach ca. sechs Stunden war das Labyrinth im Kurpark fertig.

Was für ein Anblick!

Touristen blieben stehen, stellten Fragen und erzählten von ihren Erlebnissen 

mit Labyrinthen. Bis dann die internationale Workcamp-Gruppe spontan durch 

das Labyrinth ging. Alle zehn, nacheinander! Was für ein wunderschönes Bild. 

Das Labyrinth hat sich sicher darüber gefreut!