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Keltisch-Druidisches Erbe e.V.

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Am nächsten Tag ging es dann los 

zum Steine sammeln. Wir hatten das Glück, dass nur noch die passenden Steine aus einem großen Haufen aussortiert werden mußten.

Hand in Hand arbeiten hier Japan Deutschland, Russland, Italien und Spanien  zusammen. Doch bei großer Hitze war dies eine schweiß-treibende Arbeit, die durch eine Eispause im Schatten erleichtert wurde. Und dann erschienen ein Engel in Form eines Baggers. Anstelle von Handarbeit lud die Baggerschaufel in Windeseile 

die Steine auf den LKW.  

Das internationale Fazit war einstimmig:

Im MatriGarten in Rütte              gab es Informationen über

Labyrinthe und ein kleines Vesper. Bortsch, eine kalte Rote Beetesuppe war zwar

für die meisten fremd, wurde aber dennoch gerne gegessen. Der leckere Schwarzwaldschinken durfte natürlich auch nicht fehlen. Laut unseres japanischen Gastes schmolz er auf der Zunge. Unsere Hündin Raksha zeigt sich unserem Besuch von ihrer besten Seite. Das Fazit war international einstimmig: 

Im Irrgarten verliert man sich,

im Labyrinth findet man sich.

Gemeinsames praktisches Anpacken verbindet die Nationen im Nu, überwindet kulturelle Hindernisse ohne große Diskussionen und bringt Freude, Verständnis, Rücksicht und Lachen. Und genau das brauchen wir auf unserem wunderschönen Planeten!

Am dritten Tag wurde das Labyrinth gebaut. Zunächst              

wurde die Form mit Stöckchen vorgelegt. Dann kamen die Steine. Schritt für Schritt wurde

 die Struktur erkennbar. Das machte Spaß und gute Laune. Und so lachen Japan und Deutschland am Rande des Geschehens. Es wird eine neue italienisch-japanische Labyrinthdisziplin geboren: Der Steineweitwurf im Sitzen.

Die erste Vorsitzende Ch. Hammer erklärt dem zweifelnden Tourist-informaitonsleiter Herrn Haß das Fliegen auf dem Besen. Die Steine werden akkurat und liebevoll positioniert, mit tatkräftiger

Unterstützung von Herrn Haß. Und dann ist es soweit, das Labyrinth liegt vor uns. Es zeigt sich mit anmutigen Rundungen, imposanter Größe und den perfekten Maßen, mit voller Präsenz, Klarheit und Schönheit. Es wird eingerahmt von Bäumen, einem kleinen Bächlein und dem Weiher. Ein perfekter Platz, ein Ort der Kraft. Spontan betritt die gesamte Gruppe das Labyrinth. Deutschland, Italien, Spanien, Russland und Japan gehen gemeinsam den Weg zur Mitte, dem Ort der Wiedergeburt und dem Ort der Begegnung. 

Es folgen ihnen ein kleiner Junge, der im Labyrinth immer schneller wird und ein Tourist in den besten Jahren, der bereits das Labyrinth in Chartres erlebt hat. Welch wunderbare Zeichen! Doch es kommt noch besser. Am Abend erleben wir in Rütte ein Gewitter, es regnet und zum Abschluss erscheint ein Regenbogen. Bereits die Kelten wußten um die Bedeutung dieser Naturenergien und genauso sehen wir es als Bestätigung unseres Tuns. 

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Das internationale Fazit ist wiederum einstimmig:

Die verschiedenen Nationen eines Kontinents sollten gemeinsam riesengroße Labyrinthe bauen. Dies wäre ganz sicherlich eine wunderbare Möglichkeit zur Völkerverständigung und würde alle wieder zu den eigenen Wurzeln zurück führen und gleichzeitig miteinander verbinden. Denn das Labyrinth gab es als uraltes Artefakt auf der ganzen Welt.

 

Das Labyrinth ist ein Ort der Besinnung, der Freude und der Kraft. 

Das Labyrinth ist ein Ort der Begegnung mit mir selbst und mit anderen Menschen.